Team Heizomat rad-net.de

Startseite

Unsere Internetseite befindet sich derzeit im Aufbau!

  

Arno Wallaard Memorial Standortbestimmung vorm Bundesliga-Start

19.04.2018 / Am kommenden Samstag startet das Team Heizomat rad-net.de beim Arno Wallaard Memorial (1.2) in den Niederlanden. Das 186 Kilometer lange Eintagesrennen in den Niederlanden ist traditionell stark besetzt und dient den Teamfahrern eine Woche vor dem Start der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» auch als Standortbestimmung. Das Rennen in Angriff nehmen werden Jasper Frahm, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Leon Rohde, Pascal Treubel und Jan Tschernoster.

Zunächst wird zweimal eine 76 Kilometer lange Runde gefahren, ehe das Finale auf einem fünfmal zu befahrenen 6,5 Kilometer langen Rundkurs auf schmalen Straßen ausgetragen wird. Oft wird das Rennen auf der Windkante entschieden, aber für kommenden Samstag ist schönes Wetter mit wenig Wind vorhergesagt. «Dann könnte es auch zu einer Massenankunft oder zum Spurt einer Gruppe kommen», erklärt Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des Teams Heizomat rad-net.de.

Die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de wollen ein gutes Resultat erzielen. «Wir sind vollständig am Start und alle sind gesund. Da können wir uns hoffentlich etwas ausrechnen, zumal es auch eine Standortbestimmung vor dem Bundesliga-Stat ist. Deswegen ist es wichtig, das Rennen ordentlich zu fahren», so Grabsch. «In Deutschland haben wir wenig Windkantenrennen, deswegen können die Jungs hier viel lernen.»

In den vergangenen Jahren konnte die Mannschaft beim Arno Wallaard Memorial schon ordentliche Ergebnisse abliefern. Marco Mathis, inzwischen Profi beim WorldTour-Team Katusha-Alpecin, wurde vor zwei Jahren im Spurt einer kleiner Ausreißergruppe Fünfter und letztes Jahr war Konrad Geßner im Finale vorne mit dabei, ehe die Gruppe auf den letzten Kilometern komplett auseinanderfiel. «Wir wollen uns dort durchsetzen und dann ist hoffentlich auch ein erstes Ergebnis drin», sagt Grabsch.

Leon Rohde kehrt bei dem Rennen nach seinem schweren Sturz bei der Tour de Normandie ins Renngeschehen zurück. «Ich denke die Strecke wird ihm liegen. Es gibt kaum Anstiege und man muss um seine Position fahren. Das kann er», so Ralf Grabsch.
 

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für das Arno Wallaard Memorial:
Jasper Frahm, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Leon Rohde, Pascal Treubel, Jan Tschernoster
Sportlicher Leiter: Ralf Grabsch


Liß fährt in Steinfurt auf Rang sieben

16.04.2018 / Heizomat rad-net.de-Profi Lucas Liß ist beim 17. Rund um Steinfurt auf den siebten Platz gefahren und zog eine positive Bilanz nach dem Rennen: «Meine Formkurve ist stark ansteigend, nicht zu vergleichen mit meiner Wintersaison, welche viel durch Stürze und Krankheiten behindert wurde und mich stark demotiviert hatte.»

Zunächst versuchte der zweite Heizomat rad-net.de-Starter, Jan Tschernoster, sein Glück, in eine der vielen Fluchtgruppen zu kommen, aber ohne Erfolg. Das 113 Kilometer lange Rennen wurde von Beginn an sehr aktiv gefahren und in der ersten Hälfte wurde keine der Ausreißergruppen vom Feld länger fahren gelassen.

50 Kilometer vor dem Ziel bildete sich schließlich eine zehnköpfige Spitzengruppe, zu der rund 20 Kilometer später noch Lucas Liß und zwei weitere Fahrer aufschließen konnten. Das Feld schaffte derweil den Anschluss nicht mehr. Auf den letzten Kilometern gab es immer wieder Attacken aus der Spitzengruppe und auf den letzten drei Kilometern fiel sie komplett auseinander. «Ich habe einen taktischen Fehler gemacht und bin so nur Siebter geworden. Ein Podiumsplatz wäre möglich gewesen», bedauerte Liß etwas, der aber dennoch «keineswegs unzufrieden» war.

Der Sieg ging an Joshua Huppertz (Lotto-Kern Haus) vor zwei Niederländern.


Frahm Dritter beim Airfield Race Berlin

15.04.2018 / Jasper Frahm vom Team Heizomat rad-net.de hat am ersten Tag des Airfield Race auf dem stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof den dritten Platz belegt. Am zweiten Tag wurde der 22-Jährige bei dem Kriterium, das an beiden Tagen über 40 Kilometer gefahren wurde, Sechster.

Am Samstag hätte für Frahm sogar noch ein besseres Ergebnis herausspringen können. «Doch bei schlechten und regnerischen Bedingungen bin ich in der letzten Runde gestürzt», berichtet der Bahnspezialist, so blieb ihm «nur» Rang drei, zwei Punkte hinter dem zweiten Platz. «Sonntag lief es dann dementsprechend nicht ganz so gut und ich konnte lediglich Sechster werden.» An beiden Tagen gewann der Steher-Europameister von 2016, Stefan Schäfer (RK Endspurt Cottbus).

Leif Lampater vertrat die Farben des Teams Heizomat rad-net.de beim Sixday-Finale in der Palma Arena auf Mallorca. Dort fuhr er an der Seite von Christian Grasmann (WSA-Pushbikers) auf den neunten Platz. Der Sieg ging an die Lokalmatadoren Albert Torres und Sebastian Mora Vedri.

Pascal Treubel war am Wochenende beim 18. Allgäuer Straßenpreis in Schweinlang und beim 32. Burggener Straßenpreis im Einsatz. Bei beiden Rennen, die über eine bergige Strecke führten, machte jeweils eine Ausreißergruppe den Sieg unter sich aus. Treubel erreichte mit dem Hauptfeld das Ziel. «Mehr war nach meiner Knieverletzung nicht zu erwarten», sagte Treubel.

Patrick Haller, Tobias Nolde und Sven Reutter waren mit der Nationalmannschaft des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) beim U23-Nationencup im Rahmen der ZLM Toer am Samstag am Start und waren maßgeblich daran beteiligt, dass der Deutsche U23-Meister Max Kanter (Sunweb Development Team) auf den dritten Platz spurtete und Deutschland Platz eins in der Nationencup-Wertung übernahm. Nachdem eine dreiköpfige Ausreißergruppe enteilt war, spannte sich das Heizomat rad-net.de-Trio an die Spitze des Feldes und holte die die Spitzengruppe zurück. «Ohne unsere Arbeit wären die drei vorne durchgekommen», so Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des Teams Heizomat rad-net.de nach dem Rennen.


Drei Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de beim U23-Nationencup im Einsatz - Lampater startet bei Sixday-Finale auf Mallorca

11.04.2018 / Am kommenden Samstag steht mit der ZLM Toer bereits das nächste Rennen des U23-Nationencups im Kalender. Nachdem am vergangenen Wochenende nur Sven Reutter aus den Reihen des Teams Heizomat rad-net.de bei der Flandern-Rundfahrt im Einsatz war und dort maßgeblich zum starken zweiten Platz des Deutschen U23-Meisters Max Kanter beitrug, sind dieses mal neben dem 21-Jährigen auch noch Patrick Haller und Tobias Nolde vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) für den Nationalmannschaftseinsatz bei diesem wichtigen Rennen nominiert worden.

Zwar wird das BDR-Team erneut für den endschnellen Kanter fahren, doch eine klare Rollenverteilung gibt es nicht. Die ZLM Toer führt traditionell über flaches Terrain, doch viele Seebrücken und die Strecke entlang am Meer machen das Rennen schwer. «Man muss abwarten, wie stark der Seitenwind ist. Bei der ZLM Toer wird immer Vollgas gefahren», erklärt Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter beim Team Heizomat rad-net.de und U23-Bundestrainer. «Deutschland ist derzeit Dritter im Nationencup und beste europäische Mannschaft. Es besteht die Chance, auf Platz eins zu kommen, wenn wir wieder eine genauso starke mannschaftliche Leistung wie bei den ersten beiden Nationencuprennen zeigen und so ein gutes Ergebnis erzielen können», so Grabsch.

Bahn-Spezialist Leif Lampater bestreitet am Samstag das Finale der Sixday-Serie auf Mallorca. Zusammen mit Christian Grasmann (WSA-Pushbikers) gehört er zu den Favoriten auf eine Podestplatzierung. Weitere starke Duos sind Kenny de Ketele/Moreno de Pauw, Yoeri Havik/Wim Stroetinga sowie die Lokalmatadoren Albert Torres/Sebastian Mora.

Die weiteren Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de sind bei nationalen Straßenrennen im Einsatz. Pascal Treubel startet am Wochenende beim 18. Allgäuer Straßenpreis in Schweinlang sowie beim 32. Burggener Straßenpreis, Jan Tschernoster fährt beim 17. Rund um Steinfurt und Juri Hollmann nimmt am zweitägigen Airport Race Berlin auf dem Flugfeld Tempelhof teil.
 

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für die ZLM Toer:
Patrick Haller, Tobias Nolde, Sven Reutter
Sportlicher Leiter: Ralf Grabsch


Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de am Wochenende mit Nationalmannschafts-Einsätzen

05.04.2018 / Am kommenden Wochenende werden die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de mit der deutschen Nationalmannschaft bei zwei internationalen Rennen an den Start gehen. Für Jasper Frahm, Patrick Haller, Juri Hollmann, Tobias Nolde und Jan Tschernoster steht der dreitägige Circuit des Ardennes International auf dem Programm, Sven Reutter ist bei der U23-Ausgabe der Flandern-Rundfahrt, Teil des Nationencups, im Einsatz.

Beim Circuit des Ardennes (UCI 2.2) von Freitag bis Sonntag wird die Mannschaft von Haller und Tschernoster angeführt. «Sie haben dort die Möglichkeit zu sehen, wie weit sie vom Leistungsstand her sind. Die Etappen liegen beiden. Ich erhoffe mir hier das erste nennenswerte Ergebnis, das sollte machbar sein», so der Sportliche Leiter des Teams Heizomat rad-net.de, Ralf Grabsch. «Die Tour de Normandie war nicht einfach, die Rennfahrer haben ihre Beine in den Tagen danach noch gespürt, das mussten sie erst einmal verkraften. Ich hoffe, dass sie das gut hinbekommen haben und frei fahren können.»

Bei der Flandern-Rundfahrt, die am Samstag ausgetragen wird, ist Reutter als Rennfahrer des ältesten U23-Jahrgangs eine wichtige Stütze für das deutsche Nationalteam. «Er ist inzwischen ein erfahrener Rennfahrer und kann von seiner Streckenkenntnis profitieren. Das kann uns nur weiterhelfen», erklärte Grabsch. Nach seinem starken Auftritt bei Gent-Wevelgem ist der Deutsche U23-Meister Max Kanter der Mann, auf den der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) neben Johannes Schinnagel und Georg Zimmermann setzt.

Die Flandern-Rundfahrt der U23-Fahrer (1.NCup) ist nahezu identisch mit der der Profis. Mit 166 Kilometern ist sie kürzer, aber abgesehen vom Koppenberg werden alle Anstiege, die auch die Profis fahren, überquert, darunter auch der Oude Kwaremont und die Muur von Geraardsbergen. «Das macht das Rennen noch interessanter, da es die gleiche anspruchsvolle Streckenführung ist. Davor haben viele Respekt.» Bereits nach 30 Kilometern werden die ersten Berge erreicht.

Lucas Liß wird am Sonntag bei der Vivawest Ruhrpott Tour 2018 in Duisburg starten. Das Rennen findet rund um den Franz-Lenze-Platz statt und startet um 16:15 Uhr.
 

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für den Circuit des Ardennes:
Jasper Frahm, Patrick Haller, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Jan Tschernoster

Die Etappen des Circuit des Ardennes:
1. Etappe: Bazeilles - Bazeilles (160 km)
2. Etappe: Beauring - Givet (175 km)
3a. Etappe: Charleville-Mézières - Charleville-Mézières (104 km)
3b. Etappe: Donchery - Vivier-au-Court (79 km)
 

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für die Flandern-Rundfahrt U23:
Sven Reutter


Viel Pech bei der Tour de Normandie

26.03.2018 / Das Team Heizomat rad-net.de war bei der Tour de Normandie ohne Fortune. Die Rundfahrt, die schon fast traditionsgemäß bei fast ausschließlich schlechten Witterungsbedingungen von den Rennfahrern bestritten werden musste, war geprägt von vielen Stürzen und Defekten - davon waren auch die Rennfahrer des Teams mehrmals betroffen.

«Wir hatten viel Pech. Bereits auf der zweiten Etappe ist unser Sprinter Leon Rohde schwer gestürzt und musste die Rundfahrt aufgeben. Dadurch blieb uns ein gutes Ergebnis auf einer Etappe verwehrt», bedauerte Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des Teams Heizomat rad-net.de. Auch Patrick Haller wurde von Stürzen und Defekten ausgebremst und war schließlich als 70. im Gesamtklassements bester Fahrer des Teams. «Auf der zweite Etappe wurde er durch einen Sturz und Defekt ausgebremst und hat dadurch viel wertvolle Zeit verloren. Es wäre sicherlich mehr drin gewesen», so Grabsch.

Dennoch konnte Ralf Grabsch etwas Positives aus der Rundfahrt mitnehmen: «Die Rennfahrer haben viele Kilometer gesammelt und Rennhärte mitgenommen. Ich bin mir sicher, dass sie das in den nächsten Rennen weiter nach vorne bringt. Darauf können wir aufbauen.»

Am kommenden Osterwochenende stehen keine internationalen Rennen für das Team Heizomat rad-net.de auf dem Programm. Einige Rennfahrer werden aber am Montag bei dem deutschen Straßenklassiker Rund um Schönaich im Einsatz sein, darunter Sven Reutter und Patrick Haller. Ob noch weitere Teamfahrer teilnehmen werden, steht noch nicht fest.


Rohde muss Tour de Normandie nach Sturz aufgeben

20.03.2018 / Leon Rohde vom Team Heizomat rad-net.de ist auf der zweiten Etappe der Tour de Normandie im Schlussspurt schwer gestürzt. Untersuchungen im Krankenhaus ergaben zwar keine schwereren Verletzungen, aber der 22-Jährige zog sich einen tiefen Schnitt am Knie zu, der behandelt und genäht werden musste. Durch diese Verletzung kann er die Rundfahrt morgen nicht fortsetzen.

Zuvor lief für das Team Heizomat rad-net.de alles nach Plan. Bei starkem Gegenwind hatten sich vier Ausreißer vom Feld abgesetzt, die bereits 40 Kilometer vorm Ziel wieder eingeholt wurden. Danach lief alles auf einen Massensprint hinaus. 15 Kilometer vor dem Ziel wurde das Finale aber von einem Massensturz beeinflusst, in den rund 20 Fahrer involviert waren. Darunter waren auch die beiden Teamfahrer Patrick Haller und Sven Reutter, die dadurch technischen Defekt am Rad zu beklagen hatten und nicht mehr den Anschluss ans Peloton herstellen konnten.

Auf der Zielgeraden, die rund 500 Meter vor dem Ziel durch eine kleine Senke führte, war Leon Rohde gut positioniert, doch dann ereignete sich ein weiterer Sturz mit fünf Fahrern, an dem er beteiligt war. Rohde beendete Etappe noch, musste danach aber ins Krankenhaus. Dort wurden Prellungen, Schnittwunden am Arm sowie die am Knie festgestellt.

Auf der ersten Etappe tags zuvor kamen die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de mit dem Hauptfeld ins Ziel, während vier Ausreißer den Tagessieg unter sich ausmachten.


Tour de Normandie erste Rundfahrt für Heizomat rad-net.de 2018

16.03.2018 / Ab dem kommenden Montag steht für das Team Heizomat rad-net.de mit der Tour de Normandie (UCI 2.2, 19. bis 25. März) die erste Rundfahrt der Saison 2018 an. Patrick Haller, Tobias Nolde, Sven Reutter, Leon Rohde, Pascal Treubel und Jan Tschernoster werden die französische Rundfahrt über sieben Tage und 1.080 Kilometer in Angriff nehmen.

«Bei der Tour de Normandie wollen wir in den Rennrhythmus kommen», sagt Ralf Grabsch, Sportliche Leiter des Teams Heizomat rad-net.de. «Für uns wird es nicht um das Gesamtklassement gehen, aber wir wollen uns schon zwei, drei Etappen herauspicken, um ein Ergebnis einzufahren und mit Leon Rohde haben wir einen sehr endschnellen Mann dabei. Alle sind gut drauf und konnten wie geplant trainieren. Wir brauchen uns nicht zu verstecken.

Klassikeretappen mit einem ständigen Auf und Ab, niedrige Temperaturen sowie schlechtes Wetter sind charakteristisch für die Rundfahrt. «Dadurch wird das Rennen schon von alleine schwer. Aber das wollen wir nutzen», so Grabsch.

Am vergangenen Wochenende bestritt das Team Heizomat rad-net.de bereits im Rahmen des Dorpenomloop Rucphen (UCI 1.2) das erste internationale Eintagesrennen, bei dem sich die Rennfahrer gut verkaufen konnten. Haller und Rohde kamen nach 187,5 Kilometern in der ersten, rund 20 Fahrer umfassenden, Gruppe ins Ziel und belegten die Plätze acht und 21. Pech hatte Nolde, der stürzte und sich Schürfwunden an der linken Körperseite zuzog.

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für die Tour de Normandie:
Patrick Haller, Tobias Nolde, Sven Reutter, Leon Rohde, Pascal Treubel, Jan Tschernoster
Sportlicher Leiter: Ralf Grabsch

Die Etappen der 38. Tour de Normandie:
1. Etappe: Saint-Pierre-en-Auge - Le Neubourg (140 km)
2. Etappe: Evreux - Forges-les-Eaux (160 km)
3. Etappe: Yvetot - Elbeuf-sur-Seine (145 km)
4. Etappe: Evrecy - Argentan (152 km)
5. Etappe: Villers-Bocage - Bagnoles-de-l'Orne (174 km)
6. Etappe: Granville - La Haye (158 km)
7. Etappe: La Haye - Caen (151 km)


Bahn-WM: Heizomat rad-net.de-Profis erfolgreich - Reinhardt Madison-Weltmeister

06.03.2018 / Die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de haben bei der Bahn-Weltmeisterschaft in Apeldoorn tolle Ergebnisse eingefahren. Theo Reinhardt und Roger Kluge (Mitchelton-Scott) krönten sich am vergangenen Sonntag als Weltmeister im Zweiermannschaftsfahren. In beeindruckender Manier und mit recht großem Vorsprung verwies das deutsche Duo die favorisierten Spanier (Albert Torres Barcelo/Sebastian Mora Vedri) und Australier (Cameron Meyer/Callum Scotson) auf Plätze zwei und drei.

Zuvor konnte schon der deutsche Bahn-Vierer um die Heizomat rad-net.de-Profis Reinhardt, Maximilian Beyer, Felix Groß und Nils Schomber überzeugen. Das Quartett belegte nicht nur einen guten vierten Platz, sondern stellte mit einer Fahrzeit von 3:56,594 Minuten einen neuen deutschen Rekord auf. Stark präsentierte sich auch Groß in der Einerverfolgung, in der er in persönlicher Bestzeit von 4:15,303 Minuten den fünften Platz belegte.

Im Interview erzählt Theo Reinhardt, wie er das WM-Rennen erlebt hat, was der Titel ihm bedeutet und was seine weiteren Ziele sind.

Jetzt mit ein paar Tagen Abstand gesehen, wie wie fühlt sich das an, Weltmeister zu sein. Hast Du es schon realisiert?
Theo Reinhardt: Das ist schwer zu sagen. Ich bin eher der realistische Typ und hätte nie gedacht, dass ich überhaupt jemals so ein Trikot bei einer WM anziehen würde. Es ist schon eine Nummer, wenn man beispielweise angerufen und Weltmeister genannt wird. Das ist total abgefahren! Also realisiert habe ich es denke schon, aber dennoch ist es noch weit weg.

Mit welchem Ziel seid ihr ins Zweiermannschaftsfahren gegangen?
Reinhardt: Das große Ziel für Roger und mich war es, sich als mögliche Olympia-Kandidaten im Zweiermannschaftsfahren für Tokio zu finden. Der Bundestrainer hat uns zum Glück das nötige Vertrauen gegeben. Aber wir bestehen als Paarung ja noch nicht so lange und so war die WM eher zu Übungszwecken gedacht, genauso wie zuvor schon das Berliner Sechstagerennen. Es war aber klar, dass Roger und ich in guter Form sind. Wir wollten dementsprechend eine gute Leistung zeigen, zumal bei einer WM ja auch viele Leute zugucken. Viele haben uns eine Medaille zugetraut, aber persönlich habe ich eher an die Top 4 gedacht, aber niemals, dass wir Weltmeister werden. Es war also auch für mich eine kleine Überraschung. Aber an dem Tag lief einfach alles perfekt.

Wie war der Rennverlauf aus Deiner Sicht?
Reinhardt: Wir sind das Rennen taktisch angegangen. Wir wollten nicht die Verantwortung übernehmen. Aber wir wolten auch offensiv fahren und zwischendurch punkten, damit wir nicht in Rückstand geraten. Natürlich haben wir dabei auch auf die großen Favoriten aus Belgien und Australien geachtet. In der ersten Wertung konnten wir locker - ohne große Kraftanstrengung - Punkte holen. Das war ein guter Auftakt. Dann wollten wir uns erst einmal im Feld finden und vorne dabei sein. Irgendwann haben wir dann auf einen Rundengewinn gesetzt und als Australien einmal rumgefahren war, waren wir in Zugzwang. Unser Rundengewinn war kein leichter, weil das Feld das Tempo hochhielt. Aber es hat geklappt und wir konnten weiter unsere Taktik verfolgen. Zudem waren wir in den Wertungen weiter vorne dabei und konnten die verschiedenen Attacken kontern.

Wie hast du die letzten Runden erlebt, als ja eigentlich schon feststand, dass ihr gewinnen würdet?
Reinhardt: Man guckt in diesen letzten Runden natürlich auf den Punktestand und dabei, auf welche Mannschaften man achten muss. In der vorletzten Wertung, zehn Runden vor Schluss, war dann das Motto «all giving», um den Sack zuzumachen. Dann waren wir im Feld und ich wusste gar nicht so genau, was ich tun soll, weil ich von da an so nervös war. Vor allem wollte ich nicht mehr stürzen. Und als wir im Ziel waren, habe ich einfach nur noch geschrien, habe es genossen und war einfach glücklich.

Wann wusstest Du, dass es mit dem WM-Titel klappen könnte?
Reinhardt: Nach der vorletzten Wertung war alles entschieden. Es konnte nichts mehr passieren. Selbst ein Defekt oder Sturz hätte uns nicht mehr von Platz eins verdrängen können. Und eine Runde auf den letzten zehn Runden zu verlieren, war auch sehr unwahrscheinlich. Da habe ich schon gewusst, dass es klappt.

Was bedeutet Dir der WM-Titel
Reinhardt: Sehr, sehr viel. Das ist ein absoluter Höhepunkt in meiner Karriere. Ich habe mich immer viel auf den Vierer konzentriert, bin aber auch gerne das Madison gefahren. Roger ist ein starker Parner, wir ergänzen uns gut. Die Vorbereitung war schwer, es lief nicht alles gut und das drückte auch auf die Stimmung im Team. Aber bei der WM haben wir das rumgerissen. Der Titel im Zweiermannschaftsfahren bedeutet auch für die Mannschaft viel, wir können auf der Welle weiter schwimmen und positiv in Richtung Olympia blicken. Persönlich ändert der WM-Titel nicht so viel für mich. Ich bin wieder zurück im Alltag und bei meiner Familie. Aber natürlich ist es schon schön.

Ist der Sieg auch eine Art Genugtuung für Dich?
Reinhardt: Ja, eine Genugtuung für die ganzen Jahre harte Arbeit. Ich gehöre sicherlich zu den fleißigen Fahrern, die jeden Tag ihre Arbeit und das Training machen. Ich habe mir also schon verdient, endlich mal einen großen Erfolg zu feiern, auch wenn ich nicht immer daran geglaubt habe.

Wie geht es nun für Dich weiter? Was sind Deine weiteren Saisonziele und Deine nächsten Stationen?
Reinhardt: Jetzt nach der WM mache ich erst einmal ein paar Tage Pause. Es war ein langes Jahr und ein langer Winter. Seit September 2016 habe ich viel Grundlage und Kraft trainiert, aber keine richtige Pause gehabt. Anfang April geht es dann ins Höhentrainingslager nach Mexiko. Danach folgt das übliche Programm mit Straßenrennen, Rundfahrt, der Deutschen Bahn-Meisterschaft und Lehrgängen. Im August geht es dann bereits bei der Bahn-Europameisterschaft mit der Olympia-Qualifikation für Tokio 2020 los. Ich hoffe, dass es für uns dort wieder reibungslos läuft, damit wir in Richtung Olympia Ruhe haben.

Bildhinweis: Heizomat rad-net.de-Profi Theo Reinhardt (li.) und Roger Kluge sind neue Weltmeister im Zweiermannschaftsfahren. Foto: Michael Deines (höhere Auflösung hier).