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Liß fährt bei Cologne Classic auf Rang zwei

21.05.2018 / Lucas Liß hat an diesem Wochenende ein weiteres gutes Ergebnis eingefahren. Bei der stark besetzten Cologne Classic fuhr der Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de auf den zweiten Platz. Nach 101,2 Kilometern auf einem 2,2 Kilometer langen Rundkurs musste er nur Alexander Krieger (Leopard Cycling) geschlagen geben. Dritter wurde der Belgier Arne Marit (Lotto-Soudal U23).

Die drei Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de zeigten ein starkes Rennen. Theo Reinhardt war immer wieder in Spitzengruppen vertreten und versuchte es zum Schluss als Solist, wurde aber wieder zurückgeholt. Nils Schomber kontrollierte das Tempo im Feld. «Ich war als Joker für den Sprint», erklärte Liß.

Auf den letzten Metern hatte Christian Grasmann (WSA Pushbikers) angegriffen und lag alleine vorne, als Lucas Liß, der von Schomber den Spurt mustergültig angezogen bekam, den Sprint eröffnete und an ihm vorbeizog. Schomber fuhr noch auf Rang elf. «Schade, dass Alexander Krieger schneller war. Es hat mich schon geärgert, aber trotzdem bin ich mit dem Rennen und dem Ergebnis nach den anstrengenden vier Renntagen mit Gütersloh, der Zeitfahr-LVM sowie Oberhausen zufrieden», sagte Liß.


Reinhardt gewinnt Großen XXXL Rück Preis in Oberhausen

20.05.2018 / Theo Reinhardt vom Team Heizomat rad-net.de hat den Großen XXXL Rück Preis in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) gewonnen. Nach 81 Kilometern setzte sich der 27-jährige Berliner im Sprint einer Spitzengruppe vor dem Australier Stephen Hall (WSA Pushbikers) und Florian Obersteiner (Herrmann Radteam).

Von Beginn an wurden immer wieder Attacken aus dem Feld gefahren. Schließlich hatte sich eine vierköpfige Gruppe abgesetzt, die aber wieder zurückgeholt wurde, da keines der großen Teams einen Fahrer vorne vertreten hatte. Danach fiel die Vorentscheidung, als sich die Gruppe um Theo Reinhardt bildete. Im Spurt war der Weltmeister im Zweiermannschaftsfahren klar der schnellste.

«Dafür, dass wir nur zu dritt waren, haben wir mannschaftlich sehr gut agiert. Lucas Liß und Nils Schomber haben stark gefahren und den Sieg schließlich ermöglicht», sagte Reinhardt und lobte seinen beiden Teamkollegen.

Morgen sind Theo Reinhardt, Lucas Liß und Nils Schomber auch bei der Cologne Classic in Köln-Longerich am Start.


Liß Zweiter in Gütersloh

19.05.2018 / Lucas Liß hat bei der 39. Stadtwerke City-Nacht des RSV Gütersloh mit Schrittmacher André Dippel den zweiten Platz belegt. In dem Dernyrennen mit Vorläufen und Finale musste der 26-Jährige, der als Titelverteidiger an den Start gegangen war, schließlich nur Marcel Sieberg (Lotto-Soudal) mit Schrittmacher Peter Bäuerlein den Vortritt lassen.

Vier Gespanne hatten sich auf dem einen Kilometer langen Rundkurs, der im Finale 20 Mal zu befahren war, abgesetzt. Neben Liß/Dippel und Sieberg/Bäuerlein waren dies Moritz Kaase (RSV Gütersloh)/Matthias Acker und Jenthe Biermanns (Katusha-Alpecin)/Gerd Gessler.

Zunächst sah es danach aus, als würde Lucas Liß nach 2014 und 2017 seinen dritten Sieg in der Gütersloher Fußgängerzone feiern können, doch mit einem starken Schlussspurt zog Sieberg auf der Zielgeraden noch um Zentimeter vorbei. «Gegen Siebi zu verlieren, ist keine Schande», war Liß dennoch nicht unzufrieden. Kaase/Acker wurden Dritte.


Tschernoster überzeugt bei der Tour de l'Ain als Ausreißer

18.05.2018 / Jan Tschernoster vom Team Heizomat rad-net.de hat auf der 166,7 Kilometer langen ersten Etappe der Tour de l'Ain (UCI 2.1), die er genauso wie Patrick Haller, Sven Reutter und Leon Rohde mit der deutschen Nationalmannschaft bestreitet, einen überzeugenden Auftritt aus Ausreißer geboten.

Bereits nach zehn Kilometern hatte sich die Ausreißergruppe des Tages mit Tschernoster gebildet. Zunächst lagen mit ihm zwei Rennfahrer an der Spitze des Rennens, im weiteren Verlauf schlossen weitere zwei Fahrer auf. Einer von ihnen sollte fiel aber wieder ins Feld zurück.

Auch Jan Tschernoster musste an der einzigen Bergwertung des Tages nach 22 gefahrenen Kilometern abreißen lassen und lag zwischenzeitlich zwei Minuten hinter dem Spitzenduo. «Aber er ist eine Kämpfernatur», so Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des Teams Heizomat rad-net.de über seinen Schützling. Der 21-Jährige ließ sich nicht vom Feld einholen und kämpfte sich Stück für Stück wieder in die Spitzengruppe zurück. Nach 50 gefahrenen Kilometern war der Anschluss wieder hergestellt und fortan wieder drei Rennfahrer an der Spitze des Rennens, die bis zu 3:30 Minuten Vorsprung vom Feld gewährt bekamen. Das Peloton ließ aber nicht locker und 35 Kilometer vor dem Ziel wurden die Spitzengruppe wieder eingeholt.

Das deutsche Nationalteam setzte dann alles auf einen Sprint für Leon Rohde, der jedoch sechs Kilometer vor dem Ziel einen Vorderradschaden erlitt. «Er kam zwar zwei Kilometer vor dem Ziel wieder ins Feld, aber das war natürlich zu spät», erklärte Grabsch. «Schade, wir hatten uns einiges vorgenommen und alle sind motiviert in die Etappe gegangen und mussten schließlich mit leeren Händen die Etappe beenden. Aber morgen geht es weiter.»


Vier Rennfahrer von Heizomat rad-net.de für Tour de l'Ain nominiert

17.05.2018 / Die vier Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de Patrick Haller, Sven Reutter, Jan Tschernoster und Leon Rohde sind vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) für einen Nationalmannschaftseinsatz bei der Tour de l'Ain (UCI 2.1) nominiert worden. Die dreitägige Rundfahrt im Westen Frankreichs ist mit mehreren WorldTour- und Professional-Continental-Teams sehr stark besetzt.

Das Ergebnis steht daher weniger im Vordergrund. «Die Rennfahrer sollen lernen und sich mit den gestandenen Profis messen können; sich weiter profilieren. Nur so können sie sich weiterentwickeln. Die Möglichkeit dazu besteht nicht oft», sagt Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter bei Heizomat rad-net.de und U23-Bundestrainer. «Aber wir wollen auch auf uns Aufmerksam machen. Vielleicht ergibt sich ja die Chance, auf der ein oder anderen Etappe ums Sprint-, Berg- oder Trikot des aktivsten Fahrers zu fahren.»

Die Einladung zur Tour de L'Ain wissen Grabsch und die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de zu schätzen: «Es ist nicht alltäglich, zu so einer Rundfahrt eingeladen zu werden, und eine Ehre. Das zeigt, dass unsere gute Nachwuchsarbeit in Deutschland gewürdigt wird.»

Hinter dem Einsatz von Patrick Haller stand zunächst noch ein Fragezeichen. Er war am vergangenen Wochenende bei der Deutschen Bergmeisterschaft in Langenweißbach rund 20 Kilometer vor dem Ziel mit hoher Geschwindigkeit auf einer Abfahrt gestürzt. Der 20-Jährige wurde im Krankenhaus untersucht, wo zum Glück aber nur Schürfwunden und Prellungen festgestellt wurden. Auf einen Start bei der Erzgebirgsrundfahrt wurde jedoch verzichtet. In den vergangenen Tagen war Haller in Behandlung und kann bei der Rundfahrt nun wieder eingreifen.

Auch die anderen Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de sind am Wochenende bei verschiedenen Rennen im Einsatz. Jasper Frahm und Leif Lampater fahren die 4-Bahnen-Tournee. Lucas Liß, Theo Reinhardt und Nils Schomber starten am Sonntag beim Großen XXXL Rück Preis in Oberhausen sowie am Montag bei der Cologne Classic. Am Freitag sind Liß und Schomber zudem beim Gütersloher Abendrennen. Pascal Treubel nimmt am Sonntag beim Rennen in Schwenningen und am Montag beim 59. Leo Wirth Gedächtnissrennen in Merdingen teil.

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für die Tour de l'Ain
Patrick Haller, Sven Reutter, Leon Rohde, Jan Tschernoster

Die Etappen der Tour de l'Ain
1. Etappe: Saint-Vulbas - Montrevel-en-Bresse (166,5 km)
2. Etappe: Saint-Trivier-de Courtes - Arbent (150,9 km)
3. Etappe: Lélex Monts-Jura - Col de la Faucille (133,3 km)


Jan Tschernoster Zweiter bei der Erzgebirgsrundfahrt

13.05.2018 / Jan Tschernoster vom Team Heizomat rad-net.de hat bei der 39. Erzgebirgsrundfahrt, Teil der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga», einen starken zweiten Platz belegt. Im Zweierspurt musste er sich nur Mario Vogt (Sapura) geschlagen geben.

Schon recht früh hatte sich eine Gruppe mit 15 Fahrern abgesetzt. Im weiteren Verlauf des 164 Kilometer langen Rennens schlossen nochmal zehn Fahrer auf und schließlich kam noch eine kleine Gruppe nach vorne, darin Mario Vogt und Jan Tschernoster.

«Wir beide waren die letzten, die noch in die Gruppe gekommen sind», beschrieb Tschernoster die Situation rund 20 Kilometer vor dem Ziel aus seiner Sicht und aus der des späteren Siegers. Tschernoster hielt weiter das Tempo hoch und Vogt ging mit. «Als wir dran waren, sind wir direkt weiter gefahren und sind vorne raus gefahren.» Fortan lag das Duo an der Spitze des Rennens und arbeitete gut zusammen. Schnell hatten sie 40 Sekunden auf ihre Verfolger und diese kamen auch nicht mehr heran.

Im Schlussspurt war Vogt schneller und siegte vor Tschernoster. «Der Beste hat gewonnen», bekannte Tschernoster. «Ich bin mit zweiten Platz zufrieden. Nach den ganzen Rückschlägen ist das definitiv ein Lichtblick.»

Tags zuvor hatte das Team Heizomat rad-net.de Pech. Patrick Haller stürzte bei der Berg-DM in Langenweißbach rund 20 Kilometer vor dem Ziel mit hoher Geschwindigkeit auf einer Abfahrt und musste das Rennen beenden. Der 20-Jährige zog sich Schürfwunden und Prellungen zu, kam aber ohne schwerere Verletzungen davon. Dennoch verlor er das Trikot des Führenden in der Bergwertung und musste auf einen Start bei der Erzgebirgsrundfahrt verzichten. So waren es nur noch zwei Fahrer der Mannschaft bei der Berg-DM, die ebenfalls ein Wertungslauf zur Rad-Bundesliga war, die im Ergebnis gewertet wurden, so dass das Team Heizomat rad-net.de keine Punkte in der Mannschaftswertung bekam.

«Das war ein Wochenende mit Höhen und Tiefen», bilanzierte Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des Teams Heizomat rad-net.de. «Es ist ärgerlich, dass wir am Samstag keine Punkte für die Mannschaftswertung holen konnten. Das darf nicht passieren. Dafür haben die Rennfahrer heute wieder bewiesen, was sie können. Sie sind ein starkes Rennen gefahren und haben gezeigt, was man gemeinsam als Mannschaft erreichen kann und zu welchen Leistungen sie im Stande sind. Daran müssen wir festhalten. Alle haben das schwere Rennen beendet. Nur schade, dass Lucas Liß an einer unglücklichen Stelle gestürzt war und so nicht mehr den Anschluss schaffte.»


Team Heizomat rad-net.de will in Sachsen Position in der Bundesliga festigen

10.05.2018 / Am kommenden Wochenende steht für die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de mit der Deutschen Bergmeisterschaft in Langenweißbach die erste nationale Meisterschaft auf der Straße der Saison 2018 auf dem Programm. Gleichzeitig sind die Titelkämpfe, genauso wie die Erzgebirgsrundfahrt tags darauf, ein Wertungslauf der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga».

Für das Team Heizomat rad-net.de nehmen Felix Groß, Patrick Haller, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Pascal Treubel und Jan Tschernoster die DM in Angriff, bei der Erzgebirgsrundfahrt ist zusätzlich noch Lucas Liß am Start.

Bei beiden Rennen will das Team Heizomat rad-net.de, welches vom Bundesliga-Zweiten Haller angeführt wird, vorne mit dabei sein, damit die Position in der Bundesligawertung - sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung - gefestigt werden kann. «Mit Haller, Reutter und Tschernoster haben wir sicherlich eine gute Ausgangslage. Bei beiden Rennen ist es wichtig, dass wir es von Anfang an unter Kontrolle haben, sonst kann das Rennen bei einem solchen Profil schnell gelaufen sein», so Grabsch.

Die Berg-DM verläuft auf einem 7,3 Kilometer langen Rundkurs, auf dem pro Runde 149 Höhenmeter zu überwinden sind. Die Männer müssen 17 Runden absolvieren und somit 124,1 Kilometer und 2533 Höhenmeter. Die Strecke der Erzgebirgsrundfahrt wurde geändert. Das Rennen findet nun auf einem 12,6 Kilometer langen Rundkurs statt, der ebenfalls einen Anstieg beinhaltet und 13 Mal zu befahren ist. So kommen 163,8 Kilometer zusammen.

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für die Berg-DM in Langenweißbach:
Felix Groß, Patrick Haller, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Pascal Treubel, Jan Tschernoster
Sportlicher Leiter: Ralf Grabsch

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für die Erzgebirgsrundfahrt:
Felix Groß, Patrick Haller, Juri Hollmann, Lucas Liß, Tobias Nolde, Sven Reutter, Pascal Treubel, Jan Tschernoster
Sportlicher Leiter: Ralf Grabsch


Weinstein gewinnt drei Rennen in Zürich-Oerlikon

09.05.2018 / Domenic Weinstein hat gestern bei den traditionell stark besetzten Dienstagabendrennen auf der Offenen Radrennbahn Zürich-Oerlikon (Schweiz) drei Siege eingefahren. Der 23-Jährige gewann das Punktefahren mit acht Zählern Vorsprung und setzte sich auch im Scratch sowie Ausscheidungsfahren durch. «Es lief gut», bilanzierte Weinstein.

Für ihn stehen mit dem Kriterium in March-Holzhausen (63 Kilometer) am morgigen Feiertag sowie am Sonntag mit Rund um Keltern (100 Kilometer) in den kommenden Tagen zwei weitere Radrennen auf dem Programm.

 


Haller bestimmt Flèche Ardennaise mit - Reinhardt Vierter bei Wittenberger Altstadtrennen

07.05.2018 / Am vergangenen Wochenende waren die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de wieder bei mehreren Rennen im Einsatz. Patrick Haller überzeugte beim Flèche Ardennaise (UCI 1.2) in der Ausreißergruppe des Tages und Theo Reinhardt fuhr beim Wittenberger Altstadtrennen als Vierter nur knapp am Podest vorbei.

Nach 15 Kilometern hatte sich beim 179,7 Kilometer langen Flèche Ardennaise, der teilweise über die Strecke des Frühjahrsklassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich führte, eine achtköpfige Ausreißergruppe gebildet. Die Gruppe konnte über drei Minuten Vorsprung herausfahren und bestimmte lange Zeit das Renngeschehen. In Richtung Finale wurde im Peloton aber das Tempo erhöht und die Gruppe wieder eingeholt. Der Sieg ging schließlich an Cees Bol (SEG Racing Academy), bester Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de war Jan Tschernoster, der mit dem Hauptfeld als 49. ins Ziel kam.

Am Samstag stand das Wittenberger Altstadtkriterium auf dem Programm, bei dem neben Reinhardt auch Maximilian Beyer, Felix Groß und Lucas Liß vom Team Heizomat rad-net.de am Start waren. Das Rennen war von Anfang an durch zahlreiche Attacken geprägt, bei denen das Team Heizomat rad-net.de stets präsent war. Im letzten Renndrittel formierte sich eine zwölfköpfige Gruppe, die sich schließlich auf fünf Fahrer reduzierte und die vorderen Platzierungen unter sich ausmachte. Reinhardt musste sich nur den WorldTour-Profis Marcus Burghardt (Bora-hansgrohe), Jasha Sütterlin (Movistar) und Nikias Arndt (Sunweb) den Vortritt lassen und wurde Vierter.

Das Wochenende stand auch im Zeichen der Landesverbandsmeisterschaften. In Baden-Württemberg fuhr Domenic Weinstein im Straßenrennen auf den zwölften Platz, nachdem er das ganze Rennen über immer wieder in verschiedenen Gruppen vertreten war. «Leider war auf Grund des wenigen Windes kaum die Gelegenheit da, das Rennen als Einzelfahrer wirklich schwer zu gestalten», sagte Weinstein. Am Ende ging jedoch eine neunköpfige Gruppe, die den Sieg unter sich ausmachte. «In der war ich wegen der aggressive Fahrweise ab dem Start dann nicht vertreten, konnte in der letzten Runde aber noch vom Feld wegfahren. Der zwölfte Platz ist nicht das, was ich mir erhofft hatte, aber eine gute Form ist da.» Diese wollte er tags zuvor im Zeitfahren nutzen, hatte aber Pech. Durch einen Defekt kam er nur zwei Kilometer weit und musste aussteigen. «Das war für mich sehr enttäuschend, da ich dieses Zeitfahren für mich entscheiden wollte», so der 23-Jährige.

Bei der sächsischen Landesverbandsmeisterschaft belegte Felix Groß im Straßenrennen den 13. Rang, in Nordrhein-Westfalen wurde Lucas Liß 15.


Haller in Frankfurt 31. - Nächste Station Flèche Ardennaise

02.05.2018 / Patrick Haller hat als bester Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de im U23-Rennen von Eschborn-Frankfurt den 31. Platz. Auf der Strecke durch den Taunus hatten sich rund 20 Fahrer vom Feld abgesetzt. Das Team Heizomat rad-net.de organisierte zusamen mit anderen Teams die Nachführarbeit und verringerte den Vorsprung, aber die Ausreißer konnten nicht mehr eingeholt werden. «Schade, dass es keiner von uns in die Gruppe geschafft hat», sagte Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des Teams Heizomat rad-net.de.

Nächste Station für die sechs Straßenfahrer des Teams Heizomat rad-net.de, Patrick Haller, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Pascal Treubel und Jan Tschernoster, ist der Flèche Ardennaise (UCI 1.2) am kommenden Sonntag. «Das 179,7 Kilometer lange Rennen, welches teilweise über die Strecke von Lüttich-Bastogne-Lüttich führt, wollen wir nutzen, um weitere wichtige Wettkampfkilometer im Hinblick auf die Bundesliga zu sammeln. Am Wochenende darauf steht die Berg-DM und die Erzgebirgsrundfahrt auf dem Programm. Da wollen wir wieder vorne mit dabei sein», so Grabsch.

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für den Flèche Ardennaise:
Patrick Haller, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Pascal Treubel, Jan Tschernoster
Sportlicher Leiter: Ralf Grabsch


Reinhardt gewinnt auch Großen Preis der Sparkasse Neuss

Foto: Erik Fischer01.05.2018 / Wenige Stunden nach seinem Sieg bei "Spurt in den Mai" auf der Radrennbahn in Büttgen war Theo Reinhardt vom Team Heizomat rad-net.de auch beim Großen Preis der Sparkasse Neuss erfolgreich. Er gewann das 72 Kilometer lange Rundstreckenrennen vor Christian Noll (Kern Haus) und Justin Wolf (Sportforum Düsseldorf/Kaarst-Büttgen). Leif Lampater rundete als Fünfter das gute Ergebnis des Teams Heizomat rad-net.de ab.

Das Rennen war hart umkämpft. Zunächst hatten sich vier Mann um Lampater vom Feld abgesetzt und konnten auf der nur 900 Meter langen Runde den Rundengewinn vollziehen. Als sie wieder im Feld waren, gab es erneut einen Angriff von vier Fahrern, zu denen dieses Mal Reinhardt gehörte. Auch sie holte eine Runde heraus. Es lagen schließlich acht Fahrer in einer Runde.

Fünf Runden vor Schluss wurde das Feld herausgenommen, so dass nur noch die acht rundengleichen Fahrer um den Sieg fuhren. Zunächst versuchte Leif Lampater zu entkommen, wurde aber wieder zurückgeholt. Danach konterte Theo Reinhardt mit Justin Wolf und Christian Noll erfolgreich. Zu seinen zwei Mitstreitern konnte der Berliner auf den letzten Metern noch ein Loch reißen und fuhr einen souveränen Sieg ein.


Reinhardt/Lampater gewinnen «Spurt in den Mai»

01.05.2018 / Theo Reinhardt und Leif Lampater sind erfolgreich in den Mai gespurtet: Das Duo vom  Team Heizomat rad-net.de gewann auf der Radrennbahn in Büttgen das Traditionsrennen «Spurt in den Mai». Hinter ihnen fuhren mit Nils Schomber und Lucas Liß zwei Teamkollegen ebenfalls aufs Podest.

Im «Omnium der Asse», bestehend aus Wertungssprints, Italienischem Jagdrennen, Ausscheidungsfahren, Ballustradensprint sowie einem abschließenden Zweiermannschaftsfahren sammelten Theo Reinhardt/Leif Lampater mit 36 Zählern die meisten Punkte und verwiesen Nils Schomber und Henning Bommel (RK Endspurt Cottbus) mit 33 Punkten sowie Lucas Liß mit Derny-Europameister Achim Burkart (RSV Edelweiß Oberhausen) mit 26 Punkten auf die Plätze zwei und drei.

Heizomat rad-net.de-Profi Maximilian Beyer wurde mit Robert Deike (SG Radschläger Düsseldorf) Fünfter.


Haller Zweiter beim Bundesliga-Auftakt in Düren

29.04.2018 / Patrick Haller vom Team Heizomat rad-net.de hat beim Auftakt der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» den zweiten Platz belegt. Im Sprint einer fünfköpfigen Ausreißergruppe musste er nach 152,4 Kilometern in 3:37:09 Stunden nur Jonas Rutsch (Lotto-Kern Haus) den Vortritt lassen. Dritter wurde Philipp Walsleben (P&S Thüringen). Haller liegt damit nicht nur im Gesamtklassement auf Platz zwei, sondern gewann auch die Bergwertung.

Bereits vor der Rennhälfte, 80 Kilometer vor dem Ziel, war eine Vorentscheidung gefallen. Dort schaffte es eine vierköpfige Gruppe mit Haller, Walsleben, Christian Mager (Herrmann Radteam) und Dominik Röber (P&S Thüringen) sich vom Feld abzusetzen. Das Quartett hatte bis zu einer Minute Vorsprung auf das Feld, ehe 20 Kilometer später, am letzten Anstieg, 14 weitere Fahrer - mit Rutsch und dem Bundesliga-Sieger von 2016, Jan Tschernoster (Heizomat rad-net.de) - vorne aufschließen konnten. Die Gruppe war sich jedoch uneinig, wodurch immer wieder attackiert wurde. Haller und Tschernoster fuhren aufmerksam und besetzten abwechselnd die Gruppen.

Dadurch entstand 30 Kilometer vor dem Ziel schließlich die entscheidende fünfköpfige Gruppe mit Haller, Rutsch Walsleben, Mager und Jonas Tenbruck (Belle Stahlbau), die 50 Sekunden Vorsprung herausholte, davon aber nur noch wenige Sekunden ins Ziel rettete. Haller war im Schlussspurt an Rutschs Hinterrad, kam auf den letzten Metern noch neben ihn, musste sich dann jedoch mit Platz zwei zufrieden geben.

Im Gesamtklassement, das von Auftaktsieger Rutsch (235 Punkte) angeführt wird, hat Patrick Haller als Zweiter 180 Punkte auf dem Konto. In der Bergwertung führt Haller vor Fabian Holbach (Team Gesundshop24.de). Als Zweiter liegt das Team Heizomat rad-net.de in Lauerposition hinter Lotto-Kern Haus.

«Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Wir sind mit einer guten Einstellung ins Rennen gegangen und haben dieses dann die ganze Zeit unter Kontrolle gehabt. Wir waren in den entscheidenden Rennsituationen mit vorne», sagte Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des Teams Heizomat rad-net.de, und geht so mit seinen sechs Fahrern auch hochmotiviert am kommenden Dienstag im U23-Rennen von Eschborn-Frankfurt an den Start. «Wir haben gezeigt, dass wir in der Lage sind, ein solches Rennen mitzubestimmen. Das gibt und die richtige Moral und Motivation für den 1. Mai.»


Volles Rennprogramm bei Rund um Düren, Eschborn-Frankfurt und Spurt in den Mai

26.04.2018 / In den kommenden Tagen stehen für die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de zwei Highlights auf dem Programm. Zunächst startet das Tean am kommenden Sonntag, den 29. April, beim Auftakt der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» im Rahmen von Rund um Düren und am Dienstag, den 1. Mai, geht es für die Mannschaft im U23-Rennen von «Eschborn-Frankfurt - Der Radklassiker» weiter. Die Bahnfahrer sind beim «Spurt in den Mai» dabei. «Düren und Eschborn-Frankfurt sind unsere ersten beiden wichtigen Gradmesser in dieser Saison», so Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des Teams Heizomat rad-net.de.

In Düren startet das Team Heizomat rad-net.de mit insgesamt acht Rennfahrern. Neben den sechs Straßenfahrern Patrick Haller, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Pascal Treubel und Jan Tschernoster, sind auch Theo Reinhardt und Leon Rohde bei dem 152,4 Kilometer langen Klassiker durch die Eifel im Einsatz. Mit Tschernoster stellt man den Bundesliga-Gesamtsieger von 2016 sowie mit Rohde den Düren-Sieger von 2017. Haller als Deutscher U23-Meister im Einzelzeitfahren und Zweiermannschafts-Weltmeister Reinhardt sind ebenfalls wichtige Leistungsträger. Entsprechend geht das Team auch mit großen Erwartungen in die Serie 2018: «Mit Sportlern wie diesen wollen wir in der Mannschaftswertung ganz vorne dabei sein, die Top 3 ist das Ziel», sagt Grabsch, weist im Vorfeld aber die Favoritenrolle von sich: «Das ist ganz klar das Vorjahressieger-Team Lotto-Kern Haus. Aber daran wollen wir uns orientieren und ihnen Paroli bieten.»

Aufgrund dessen, dass die Rad-Bundesliga Qualifikationskriterium für die Deutschland-Tour ist, erwartet Ralf Grabsch einen noch größeren Konkurrenzkampf um die Mannschaftswertung: «Viele Teams haben aufgerüstet und sind in der Breite stärker geworden, das macht es härter. Aber wir wollen vorne mit dabei sein.» Auch in Düren soll das schon der Fall sein. «Es ist ein tückisches Rennen, bei dem die Rennsituationen schwer vorherzusagen sind. Als Bundesliga-Auftakt ist es extrem wichtig - das wollen wir nicht verhauen.» Die Vorbereitungen darauf sind gut verlaufen, «aber es fehlt noch das Ergebnis, was wichtig für die Moral ist», so Grabsch.

Ähnlich sieht das Ziel für das U23-Rennen von Eschborn-Frankfurt aus, wo das Team Heizomat rad-net.de mit Patrick Haller, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Pascal Treubel und Jan Tschernoster startet. «Es gibt zu wenig solche U23-Rennen, aber gerade dort kann man sich extrem viel Moral holen, wenn man das Rennen mitbestimmt und vorne beendet.» Das Rennen ist traditionell mit vielen starken Fahrern der U23-Klasse besetzt «und wir wollen uns mit ihnen messen.» Im vergangenen Jahr fuhr eine Gruppe um den Sieg, in der auch Konrad Geßner vertreten war, der aber durch einen Sturz dann nicht mehr ins Ergebnis eingreifen konnte. «Wir wollen in der Lage sein, dabeizusein.»

Parallel zu den Straßenrennen sind die Bahnspezialisten am 30. April und 1. Mai bei «Spurt in den Mai» in Büttgen im Einsatz. Maximilian Beyer, Leif Lampater, Lucas Liß, Theo Reinhardt und Nils Schomber werden bei dem Bahnrennen am Montag die Farben des Teams Heizomat rad-net.de vertreten. Tags darauf starten zusätzlich Jasper Frahm und Leon Rohde beim Straßenrennen. Am Samstag steht für sie zudem das 2. Warendorfer Karree auf dem Programm.

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für Rund um Düren:
Patrick Haller, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Theo Reinhardt, Leon Rohde, Pascal Treubel, Jan Tschernoster
Sportlicher Leiter: Ralf Grabsch

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für Eschborn-Frankfurt:
Patrick Haller, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Pascal Treubel, Jan Tschernoster
Sportlicher Leiter: Ralf Grabsch

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für Spurt in den Mai (Bahn/Straße):
Maximilian Beyer, Jasper Frahm, Leif Lampater, Lucas Liß, Theo Reinhardt, Leon Rohde, Nils Schomber


Abschneiden beim Arno Wallaard Memorial wichtiger Weckruf

22.04.2018 / Jasper Frahm hat beim Arno Wallaard Memorial (UCI 1.2) als bester Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de den 44. Platz belegt. Der Sportliche Leiter des Teams, Ralf Grabsch, zog eine durchwachsene Bilanz, sieht das Abschneiden bei dem Rennen aber als rechtzeitigen Weckruf vorm Start der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga».

Etwas untypisch für das 186 Kilometer lange Rennen in den Niederlanden gab es kaum Wind und das Feld zerteilte sich nicht durch Windkantensituation. Dafür war es ein schnelles Rennen, in dem viel attackiert wurde und schließlich fünf Ausreißer den Sieg, der Sieg an Joshua Huppertz (Lotto-Kern Haus) ging, unter sich ausmachten. Jasper Frahm, Sven Reutter und Jan Tschernoster kamen in der ersten Verfolgergruppe ins Ziel.

«Es sind alle durchgefahren und haben weiter wichtige Wettkampfkilometer gesammelt, aber zufriedenstellend ist das Ergebnis eine Woche vor dem Bundesliga-Start nicht. Es gibt definitiv noch Reserven und es gibt noch viel zu tun», erklärt Grabsch, kann aber dennoch etwas Positives mitnehmen kann: «Wir haben eine gute Vorbereitung gehabt, auch wenn das noch nicht von Erfolg gekrönt wurde. Das Rennen hat zur richtigen Zeit noch einmal einen Weckruf gegeben und hat uns gezeigt, was besser laufen muss und wir konzentrierter fahren müssen. Ich hoffe, dass es nächste Woche besser klappt.»

Heute sind Jan Tschernoster und Jasper Frahm noch bei Rund in Fischeln im Einsatz.


Arno Wallaard Memorial Standortbestimmung vorm Bundesliga-Start

19.04.2018 / Am kommenden Samstag startet das Team Heizomat rad-net.de beim Arno Wallaard Memorial (1.2) in den Niederlanden. Das 186 Kilometer lange Eintagesrennen in den Niederlanden ist traditionell stark besetzt und dient den Teamfahrern eine Woche vor dem Start der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» auch als Standortbestimmung. Das Rennen in Angriff nehmen werden Jasper Frahm, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Leon Rohde, Pascal Treubel und Jan Tschernoster.

Zunächst wird zweimal eine 76 Kilometer lange Runde gefahren, ehe das Finale auf einem fünfmal zu befahrenen 6,5 Kilometer langen Rundkurs auf schmalen Straßen ausgetragen wird. Oft wird das Rennen auf der Windkante entschieden, aber für kommenden Samstag ist schönes Wetter mit wenig Wind vorhergesagt. «Dann könnte es auch zu einer Massenankunft oder zum Spurt einer Gruppe kommen», erklärt Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des Teams Heizomat rad-net.de.

Die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de wollen ein gutes Resultat erzielen. «Wir sind vollständig am Start und alle sind gesund. Da können wir uns hoffentlich etwas ausrechnen, zumal es auch eine Standortbestimmung vor dem Bundesliga-Stat ist. Deswegen ist es wichtig, das Rennen ordentlich zu fahren», so Grabsch. «In Deutschland haben wir wenig Windkantenrennen, deswegen können die Jungs hier viel lernen.»

In den vergangenen Jahren konnte die Mannschaft beim Arno Wallaard Memorial schon ordentliche Ergebnisse abliefern. Marco Mathis, inzwischen Profi beim WorldTour-Team Katusha-Alpecin, wurde vor zwei Jahren im Spurt einer kleiner Ausreißergruppe Fünfter und letztes Jahr war Konrad Geßner im Finale vorne mit dabei, ehe die Gruppe auf den letzten Kilometern komplett auseinanderfiel. «Wir wollen uns dort durchsetzen und dann ist hoffentlich auch ein erstes Ergebnis drin», sagt Grabsch.

Leon Rohde kehrt bei dem Rennen nach seinem schweren Sturz bei der Tour de Normandie ins Renngeschehen zurück. «Ich denke die Strecke wird ihm liegen. Es gibt kaum Anstiege und man muss um seine Position fahren. Das kann er», so Ralf Grabsch.
 

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für das Arno Wallaard Memorial:
Jasper Frahm, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Leon Rohde, Pascal Treubel, Jan Tschernoster
Sportlicher Leiter: Ralf Grabsch


Liß fährt in Steinfurt auf Rang sieben

16.04.2018 / Heizomat rad-net.de-Profi Lucas Liß ist beim 17. Rund um Steinfurt auf den siebten Platz gefahren und zog eine positive Bilanz nach dem Rennen: «Meine Formkurve ist stark ansteigend, nicht zu vergleichen mit meiner Wintersaison, welche viel durch Stürze und Krankheiten behindert wurde und mich stark demotiviert hatte.»

Zunächst versuchte der zweite Heizomat rad-net.de-Starter, Jan Tschernoster, sein Glück, in eine der vielen Fluchtgruppen zu kommen, aber ohne Erfolg. Das 113 Kilometer lange Rennen wurde von Beginn an sehr aktiv gefahren und in der ersten Hälfte wurde keine der Ausreißergruppen vom Feld länger fahren gelassen.

50 Kilometer vor dem Ziel bildete sich schließlich eine zehnköpfige Spitzengruppe, zu der rund 20 Kilometer später noch Lucas Liß und zwei weitere Fahrer aufschließen konnten. Das Feld schaffte derweil den Anschluss nicht mehr. Auf den letzten Kilometern gab es immer wieder Attacken aus der Spitzengruppe und auf den letzten drei Kilometern fiel sie komplett auseinander. «Ich habe einen taktischen Fehler gemacht und bin so nur Siebter geworden. Ein Podiumsplatz wäre möglich gewesen», bedauerte Liß etwas, der aber dennoch «keineswegs unzufrieden» war.

Der Sieg ging an Joshua Huppertz (Lotto-Kern Haus) vor zwei Niederländern.


Frahm Dritter beim Airfield Race Berlin

15.04.2018 / Jasper Frahm vom Team Heizomat rad-net.de hat am ersten Tag des Airfield Race auf dem stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof den dritten Platz belegt. Am zweiten Tag wurde der 22-Jährige bei dem Kriterium, das an beiden Tagen über 40 Kilometer gefahren wurde, Sechster.

Am Samstag hätte für Frahm sogar noch ein besseres Ergebnis herausspringen können. «Doch bei schlechten und regnerischen Bedingungen bin ich in der letzten Runde gestürzt», berichtet der Bahnspezialist, so blieb ihm «nur» Rang drei, zwei Punkte hinter dem zweiten Platz. «Sonntag lief es dann dementsprechend nicht ganz so gut und ich konnte lediglich Sechster werden.» An beiden Tagen gewann der Steher-Europameister von 2016, Stefan Schäfer (RK Endspurt Cottbus).

Leif Lampater vertrat die Farben des Teams Heizomat rad-net.de beim Sixday-Finale in der Palma Arena auf Mallorca. Dort fuhr er an der Seite von Christian Grasmann (WSA-Pushbikers) auf den neunten Platz. Der Sieg ging an die Lokalmatadoren Albert Torres und Sebastian Mora Vedri.

Pascal Treubel war am Wochenende beim 18. Allgäuer Straßenpreis in Schweinlang und beim 32. Burggener Straßenpreis im Einsatz. Bei beiden Rennen, die über eine bergige Strecke führten, machte jeweils eine Ausreißergruppe den Sieg unter sich aus. Treubel erreichte mit dem Hauptfeld das Ziel. «Mehr war nach meiner Knieverletzung nicht zu erwarten», sagte Treubel.

Patrick Haller, Tobias Nolde und Sven Reutter waren mit der Nationalmannschaft des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) beim U23-Nationencup im Rahmen der ZLM Toer am Samstag am Start und waren maßgeblich daran beteiligt, dass der Deutsche U23-Meister Max Kanter (Sunweb Development Team) auf den dritten Platz spurtete und Deutschland Platz eins in der Nationencup-Wertung übernahm. Nachdem eine dreiköpfige Ausreißergruppe enteilt war, spannte sich das Heizomat rad-net.de-Trio an die Spitze des Feldes und holte die die Spitzengruppe zurück. «Ohne unsere Arbeit wären die drei vorne durchgekommen», so Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des Teams Heizomat rad-net.de nach dem Rennen.


Drei Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de beim U23-Nationencup im Einsatz - Lampater startet bei Sixday-Finale auf Mallorca

11.04.2018 / Am kommenden Samstag steht mit der ZLM Toer bereits das nächste Rennen des U23-Nationencups im Kalender. Nachdem am vergangenen Wochenende nur Sven Reutter aus den Reihen des Teams Heizomat rad-net.de bei der Flandern-Rundfahrt im Einsatz war und dort maßgeblich zum starken zweiten Platz des Deutschen U23-Meisters Max Kanter beitrug, sind dieses mal neben dem 21-Jährigen auch noch Patrick Haller und Tobias Nolde vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) für den Nationalmannschaftseinsatz bei diesem wichtigen Rennen nominiert worden.

Zwar wird das BDR-Team erneut für den endschnellen Kanter fahren, doch eine klare Rollenverteilung gibt es nicht. Die ZLM Toer führt traditionell über flaches Terrain, doch viele Seebrücken und die Strecke entlang am Meer machen das Rennen schwer. «Man muss abwarten, wie stark der Seitenwind ist. Bei der ZLM Toer wird immer Vollgas gefahren», erklärt Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter beim Team Heizomat rad-net.de und U23-Bundestrainer. «Deutschland ist derzeit Dritter im Nationencup und beste europäische Mannschaft. Es besteht die Chance, auf Platz eins zu kommen, wenn wir wieder eine genauso starke mannschaftliche Leistung wie bei den ersten beiden Nationencuprennen zeigen und so ein gutes Ergebnis erzielen können», so Grabsch.

Bahn-Spezialist Leif Lampater bestreitet am Samstag das Finale der Sixday-Serie auf Mallorca. Zusammen mit Christian Grasmann (WSA-Pushbikers) gehört er zu den Favoriten auf eine Podestplatzierung. Weitere starke Duos sind Kenny de Ketele/Moreno de Pauw, Yoeri Havik/Wim Stroetinga sowie die Lokalmatadoren Albert Torres/Sebastian Mora.

Die weiteren Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de sind bei nationalen Straßenrennen im Einsatz. Pascal Treubel startet am Wochenende beim 18. Allgäuer Straßenpreis in Schweinlang sowie beim 32. Burggener Straßenpreis, Jan Tschernoster fährt beim 17. Rund um Steinfurt und Juri Hollmann nimmt am zweitägigen Airport Race Berlin auf dem Flugfeld Tempelhof teil.
 

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für die ZLM Toer:
Patrick Haller, Tobias Nolde, Sven Reutter
Sportlicher Leiter: Ralf Grabsch


Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de am Wochenende mit Nationalmannschafts-Einsätzen

05.04.2018 / Am kommenden Wochenende werden die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de mit der deutschen Nationalmannschaft bei zwei internationalen Rennen an den Start gehen. Für Jasper Frahm, Patrick Haller, Juri Hollmann, Tobias Nolde und Jan Tschernoster steht der dreitägige Circuit des Ardennes International auf dem Programm, Sven Reutter ist bei der U23-Ausgabe der Flandern-Rundfahrt, Teil des Nationencups, im Einsatz.

Beim Circuit des Ardennes (UCI 2.2) von Freitag bis Sonntag wird die Mannschaft von Haller und Tschernoster angeführt. «Sie haben dort die Möglichkeit zu sehen, wie weit sie vom Leistungsstand her sind. Die Etappen liegen beiden. Ich erhoffe mir hier das erste nennenswerte Ergebnis, das sollte machbar sein», so der Sportliche Leiter des Teams Heizomat rad-net.de, Ralf Grabsch. «Die Tour de Normandie war nicht einfach, die Rennfahrer haben ihre Beine in den Tagen danach noch gespürt, das mussten sie erst einmal verkraften. Ich hoffe, dass sie das gut hinbekommen haben und frei fahren können.»

Bei der Flandern-Rundfahrt, die am Samstag ausgetragen wird, ist Reutter als Rennfahrer des ältesten U23-Jahrgangs eine wichtige Stütze für das deutsche Nationalteam. «Er ist inzwischen ein erfahrener Rennfahrer und kann von seiner Streckenkenntnis profitieren. Das kann uns nur weiterhelfen», erklärte Grabsch. Nach seinem starken Auftritt bei Gent-Wevelgem ist der Deutsche U23-Meister Max Kanter der Mann, auf den der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) neben Johannes Schinnagel und Georg Zimmermann setzt.

Die Flandern-Rundfahrt der U23-Fahrer (1.NCup) ist nahezu identisch mit der der Profis. Mit 166 Kilometern ist sie kürzer, aber abgesehen vom Koppenberg werden alle Anstiege, die auch die Profis fahren, überquert, darunter auch der Oude Kwaremont und die Muur von Geraardsbergen. «Das macht das Rennen noch interessanter, da es die gleiche anspruchsvolle Streckenführung ist. Davor haben viele Respekt.» Bereits nach 30 Kilometern werden die ersten Berge erreicht.

Lucas Liß wird am Sonntag bei der Vivawest Ruhrpott Tour 2018 in Duisburg starten. Das Rennen findet rund um den Franz-Lenze-Platz statt und startet um 16:15 Uhr.
 

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für den Circuit des Ardennes:
Jasper Frahm, Patrick Haller, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Jan Tschernoster

Die Etappen des Circuit des Ardennes:
1. Etappe: Bazeilles - Bazeilles (160 km)
2. Etappe: Beauring - Givet (175 km)
3a. Etappe: Charleville-Mézières - Charleville-Mézières (104 km)
3b. Etappe: Donchery - Vivier-au-Court (79 km)
 

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für die Flandern-Rundfahrt U23:
Sven Reutter


Viel Pech bei der Tour de Normandie

26.03.2018 / Das Team Heizomat rad-net.de war bei der Tour de Normandie ohne Fortune. Die Rundfahrt, die schon fast traditionsgemäß bei fast ausschließlich schlechten Witterungsbedingungen von den Rennfahrern bestritten werden musste, war geprägt von vielen Stürzen und Defekten - davon waren auch die Rennfahrer des Teams mehrmals betroffen.

«Wir hatten viel Pech. Bereits auf der zweiten Etappe ist unser Sprinter Leon Rohde schwer gestürzt und musste die Rundfahrt aufgeben. Dadurch blieb uns ein gutes Ergebnis auf einer Etappe verwehrt», bedauerte Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des Teams Heizomat rad-net.de. Auch Patrick Haller wurde von Stürzen und Defekten ausgebremst und war schließlich als 70. im Gesamtklassements bester Fahrer des Teams. «Auf der zweite Etappe wurde er durch einen Sturz und Defekt ausgebremst und hat dadurch viel wertvolle Zeit verloren. Es wäre sicherlich mehr drin gewesen», so Grabsch.

Dennoch konnte Ralf Grabsch etwas Positives aus der Rundfahrt mitnehmen: «Die Rennfahrer haben viele Kilometer gesammelt und Rennhärte mitgenommen. Ich bin mir sicher, dass sie das in den nächsten Rennen weiter nach vorne bringt. Darauf können wir aufbauen.»

Am kommenden Osterwochenende stehen keine internationalen Rennen für das Team Heizomat rad-net.de auf dem Programm. Einige Rennfahrer werden aber am Montag bei dem deutschen Straßenklassiker Rund um Schönaich im Einsatz sein, darunter Sven Reutter und Patrick Haller. Ob noch weitere Teamfahrer teilnehmen werden, steht noch nicht fest.


Rohde muss Tour de Normandie nach Sturz aufgeben

20.03.2018 / Leon Rohde vom Team Heizomat rad-net.de ist auf der zweiten Etappe der Tour de Normandie im Schlussspurt schwer gestürzt. Untersuchungen im Krankenhaus ergaben zwar keine schwereren Verletzungen, aber der 22-Jährige zog sich einen tiefen Schnitt am Knie zu, der behandelt und genäht werden musste. Durch diese Verletzung kann er die Rundfahrt morgen nicht fortsetzen.

Zuvor lief für das Team Heizomat rad-net.de alles nach Plan. Bei starkem Gegenwind hatten sich vier Ausreißer vom Feld abgesetzt, die bereits 40 Kilometer vorm Ziel wieder eingeholt wurden. Danach lief alles auf einen Massensprint hinaus. 15 Kilometer vor dem Ziel wurde das Finale aber von einem Massensturz beeinflusst, in den rund 20 Fahrer involviert waren. Darunter waren auch die beiden Teamfahrer Patrick Haller und Sven Reutter, die dadurch technischen Defekt am Rad zu beklagen hatten und nicht mehr den Anschluss ans Peloton herstellen konnten.

Auf der Zielgeraden, die rund 500 Meter vor dem Ziel durch eine kleine Senke führte, war Leon Rohde gut positioniert, doch dann ereignete sich ein weiterer Sturz mit fünf Fahrern, an dem er beteiligt war. Rohde beendete Etappe noch, musste danach aber ins Krankenhaus. Dort wurden Prellungen, Schnittwunden am Arm sowie die am Knie festgestellt.

Auf der ersten Etappe tags zuvor kamen die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de mit dem Hauptfeld ins Ziel, während vier Ausreißer den Tagessieg unter sich ausmachten.


Tour de Normandie erste Rundfahrt für Heizomat rad-net.de 2018

16.03.2018 / Ab dem kommenden Montag steht für das Team Heizomat rad-net.de mit der Tour de Normandie (UCI 2.2, 19. bis 25. März) die erste Rundfahrt der Saison 2018 an. Patrick Haller, Tobias Nolde, Sven Reutter, Leon Rohde, Pascal Treubel und Jan Tschernoster werden die französische Rundfahrt über sieben Tage und 1.080 Kilometer in Angriff nehmen.

«Bei der Tour de Normandie wollen wir in den Rennrhythmus kommen», sagt Ralf Grabsch, Sportliche Leiter des Teams Heizomat rad-net.de. «Für uns wird es nicht um das Gesamtklassement gehen, aber wir wollen uns schon zwei, drei Etappen herauspicken, um ein Ergebnis einzufahren und mit Leon Rohde haben wir einen sehr endschnellen Mann dabei. Alle sind gut drauf und konnten wie geplant trainieren. Wir brauchen uns nicht zu verstecken.

Klassikeretappen mit einem ständigen Auf und Ab, niedrige Temperaturen sowie schlechtes Wetter sind charakteristisch für die Rundfahrt. «Dadurch wird das Rennen schon von alleine schwer. Aber das wollen wir nutzen», so Grabsch.

Am vergangenen Wochenende bestritt das Team Heizomat rad-net.de bereits im Rahmen des Dorpenomloop Rucphen (UCI 1.2) das erste internationale Eintagesrennen, bei dem sich die Rennfahrer gut verkaufen konnten. Haller und Rohde kamen nach 187,5 Kilometern in der ersten, rund 20 Fahrer umfassenden, Gruppe ins Ziel und belegten die Plätze acht und 21. Pech hatte Nolde, der stürzte und sich Schürfwunden an der linken Körperseite zuzog.

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für die Tour de Normandie:
Patrick Haller, Tobias Nolde, Sven Reutter, Leon Rohde, Pascal Treubel, Jan Tschernoster
Sportlicher Leiter: Ralf Grabsch

Die Etappen der 38. Tour de Normandie:
1. Etappe: Saint-Pierre-en-Auge - Le Neubourg (140 km)
2. Etappe: Evreux - Forges-les-Eaux (160 km)
3. Etappe: Yvetot - Elbeuf-sur-Seine (145 km)
4. Etappe: Evrecy - Argentan (152 km)
5. Etappe: Villers-Bocage - Bagnoles-de-l'Orne (174 km)
6. Etappe: Granville - La Haye (158 km)
7. Etappe: La Haye - Caen (151 km)


Bahn-WM: Heizomat rad-net.de-Profis erfolgreich - Reinhardt Madison-Weltmeister

06.03.2018 / Die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de haben bei der Bahn-Weltmeisterschaft in Apeldoorn tolle Ergebnisse eingefahren. Theo Reinhardt und Roger Kluge (Mitchelton-Scott) krönten sich am vergangenen Sonntag als Weltmeister im Zweiermannschaftsfahren. In beeindruckender Manier und mit recht großem Vorsprung verwies das deutsche Duo die favorisierten Spanier (Albert Torres Barcelo/Sebastian Mora Vedri) und Australier (Cameron Meyer/Callum Scotson) auf Plätze zwei und drei.

Zuvor konnte schon der deutsche Bahn-Vierer um die Heizomat rad-net.de-Profis Reinhardt, Maximilian Beyer, Felix Groß und Nils Schomber überzeugen. Das Quartett belegte nicht nur einen guten vierten Platz, sondern stellte mit einer Fahrzeit von 3:56,594 Minuten einen neuen deutschen Rekord auf. Stark präsentierte sich auch Groß in der Einerverfolgung, in der er in persönlicher Bestzeit von 4:15,303 Minuten den fünften Platz belegte.

Im Interview erzählt Theo Reinhardt, wie er das WM-Rennen erlebt hat, was der Titel ihm bedeutet und was seine weiteren Ziele sind.

Jetzt mit ein paar Tagen Abstand gesehen, wie wie fühlt sich das an, Weltmeister zu sein. Hast Du es schon realisiert?
Theo Reinhardt: Das ist schwer zu sagen. Ich bin eher der realistische Typ und hätte nie gedacht, dass ich überhaupt jemals so ein Trikot bei einer WM anziehen würde. Es ist schon eine Nummer, wenn man beispielweise angerufen und Weltmeister genannt wird. Das ist total abgefahren! Also realisiert habe ich es denke schon, aber dennoch ist es noch weit weg.

Mit welchem Ziel seid ihr ins Zweiermannschaftsfahren gegangen?
Reinhardt: Das große Ziel für Roger und mich war es, sich als mögliche Olympia-Kandidaten im Zweiermannschaftsfahren für Tokio zu finden. Der Bundestrainer hat uns zum Glück das nötige Vertrauen gegeben. Aber wir bestehen als Paarung ja noch nicht so lange und so war die WM eher zu Übungszwecken gedacht, genauso wie zuvor schon das Berliner Sechstagerennen. Es war aber klar, dass Roger und ich in guter Form sind. Wir wollten dementsprechend eine gute Leistung zeigen, zumal bei einer WM ja auch viele Leute zugucken. Viele haben uns eine Medaille zugetraut, aber persönlich habe ich eher an die Top 4 gedacht, aber niemals, dass wir Weltmeister werden. Es war also auch für mich eine kleine Überraschung. Aber an dem Tag lief einfach alles perfekt.

Wie war der Rennverlauf aus Deiner Sicht?
Reinhardt: Wir sind das Rennen taktisch angegangen. Wir wollten nicht die Verantwortung übernehmen. Aber wir wolten auch offensiv fahren und zwischendurch punkten, damit wir nicht in Rückstand geraten. Natürlich haben wir dabei auch auf die großen Favoriten aus Belgien und Australien geachtet. In der ersten Wertung konnten wir locker - ohne große Kraftanstrengung - Punkte holen. Das war ein guter Auftakt. Dann wollten wir uns erst einmal im Feld finden und vorne dabei sein. Irgendwann haben wir dann auf einen Rundengewinn gesetzt und als Australien einmal rumgefahren war, waren wir in Zugzwang. Unser Rundengewinn war kein leichter, weil das Feld das Tempo hochhielt. Aber es hat geklappt und wir konnten weiter unsere Taktik verfolgen. Zudem waren wir in den Wertungen weiter vorne dabei und konnten die verschiedenen Attacken kontern.

Wie hast du die letzten Runden erlebt, als ja eigentlich schon feststand, dass ihr gewinnen würdet?
Reinhardt: Man guckt in diesen letzten Runden natürlich auf den Punktestand und dabei, auf welche Mannschaften man achten muss. In der vorletzten Wertung, zehn Runden vor Schluss, war dann das Motto «all giving», um den Sack zuzumachen. Dann waren wir im Feld und ich wusste gar nicht so genau, was ich tun soll, weil ich von da an so nervös war. Vor allem wollte ich nicht mehr stürzen. Und als wir im Ziel waren, habe ich einfach nur noch geschrien, habe es genossen und war einfach glücklich.

Wann wusstest Du, dass es mit dem WM-Titel klappen könnte?
Reinhardt: Nach der vorletzten Wertung war alles entschieden. Es konnte nichts mehr passieren. Selbst ein Defekt oder Sturz hätte uns nicht mehr von Platz eins verdrängen können. Und eine Runde auf den letzten zehn Runden zu verlieren, war auch sehr unwahrscheinlich. Da habe ich schon gewusst, dass es klappt.

Was bedeutet Dir der WM-Titel?
Reinhardt: Sehr, sehr viel. Das ist ein absoluter Höhepunkt in meiner Karriere. Ich habe mich immer viel auf den Vierer konzentriert, bin aber auch gerne das Madison gefahren. Roger ist ein starker Parner, wir ergänzen uns gut. Die Vorbereitung war schwer, es lief nicht alles gut und das drückte auch auf die Stimmung im Team. Aber bei der WM haben wir das rumgerissen. Der Titel im Zweiermannschaftsfahren bedeutet auch für die Mannschaft viel, wir können auf der Welle weiter schwimmen und positiv in Richtung Olympia blicken. Persönlich ändert der WM-Titel nicht so viel für mich. Ich bin wieder zurück im Alltag und bei meiner Familie. Aber natürlich ist es schon schön.

Ist der Sieg auch eine Art Genugtuung für Dich?
Reinhardt: Ja, eine Genugtuung für die ganzen Jahre harte Arbeit. Ich gehöre sicherlich zu den fleißigen Fahrern, die jeden Tag ihre Arbeit und das Training machen. Ich habe mir also schon verdient, endlich mal einen großen Erfolg zu feiern, auch wenn ich nicht immer daran geglaubt habe.

Wie geht es nun für Dich weiter? Was sind Deine weiteren Saisonziele und Deine nächsten Stationen?
Reinhardt: Jetzt nach der WM mache ich erst einmal ein paar Tage Pause. Es war ein langes Jahr und ein langer Winter. Seit September 2016 habe ich viel Grundlage und Kraft trainiert, aber keine richtige Pause gehabt. Anfang April geht es dann ins Höhentrainingslager nach Mexiko. Danach folgt das übliche Programm mit Straßenrennen, Rundfahrt, der Deutschen Bahn-Meisterschaft und Lehrgängen. Im August geht es dann bereits bei der Bahn-Europameisterschaft mit der Olympia-Qualifikation für Tokio 2020 los. Ich hoffe, dass es für uns dort wieder reibungslos läuft, damit wir in Richtung Olympia Ruhe haben.